Human Dignity is inviolable

My first experience with intensive care was when my twingirls were born. They were way too early, born in the 33rd week, 40 Centimeters small and weighed 1800 grams each. They could not breathe for themselves and were put into a machine for a few days to survive.

15 years later, in 2014, I had five heart attacks and was nearly dead three times. Now it was me, who was put into an ICU-Bed at Lübeck University-Hospital, being in an artificial coma for weeks and needing help to breathe and the art of the doctors and nurses to survive. I could not breathe on my own for quite a while with all my ribs broken and pneunomia, and that is nothing I want to feel again. I know a few of my friends here have similar experiences, I have talked and chatted about that with some here and then. I have mentioned that a few times before: Without people at my side at that time – close friends and family – I would not have made it.

In Summer 2016 after an operation I was poisoned with one the medications I have to take each day. So they put me into an ICU again for two weeks. One Afternoon they brought a 58 year old Lady into the room, who has had a stroke that morning. She was supposed to get operated the next days after all was set up. In the evening she had another stroke and no one could help her anymore. I heard her dying about one meter away from me. The last noise she made sounded like she was inhaling the whole word at once.

With those experiences you develop a certain kind of humility and a certain kind of respect what life means. Maybe people like me, who have been reanimated also develop a slightly different view about death and what life may mean. Maybe that people who have laid in a hospital bed for months are a bit more patient too.

As if people were numbers

What makes me shiver often these days are all those statistics and numbers and how people handle them. As if people were numbers. As if we all were part of a global competition. These data, that are flying around the globe, cannot be compared, they maybe an indication for a development in a certain region, but you cannot compare a country like new zealand, where in an average 17 people live on a square-kilometer with countries like england (419) or Germany (233). And everyone, even those who have problems with numbers and statistics should understand, that there are way more figures that would be needed to get a good view on how deathly this virus is.

We should think more about dignity

More important in my humble opinion is that we think more about how we keep our dignity, how we keep the dignity for those who die and for those who mourn. It is the first paragraph in the first article of the german constitution: Human dignity is inviolable. That is a good base for people living together who may have different cultures, ideas of living, ambitions and aims. There is something that comes to my mind often these days when I think about dignity or read something about people who obviously miss what we call empathy.

One Example: Last autumn a good friend died at the age of 77. He has lived his life, many many people I know were sad. We had the chance to say goodbye to him at a funeral and a common sent-off with the music he loved and had played to us as a DJ so many times. He would have been proud of how people handled that. That is also part of dignity people deserve.

Why, and that is what makes me even mad sometimes, can we not find a way to visit our relatives or friends, who are in a hospital or in a care home. Why can we not organize that we just can hold their hands for a few minutes and let them know, we are there and they are not left alone?

I know that we need to think about the next haircut and about professional football too, but what should we do first? How is it possible, that hundreds of illiterates meet and spread their right- or left-wing conspiracy in front of tv-cameras? Why are they so ignorant, when all we know is that the corona-virus spreads in such mass gatherings.

The only thing one can do right now, is to stay away from other people as much as possible. We do that not to catch and not to spread the virus. We do that, because we need the few Intensive Care Units we have already for people who are seriously ill, and even if there are some beds free now, there is a chance that there maybe not enough beds for everyone if the virus spreads again as it did. We have seen that in other regions of the world. And that means we are getting into a situation that we cannot help people to survive and keep their dignity. I do not want that.

 

Please excuse any mistakes, I am not a native speaker

Das Virus – Ich weiß, dass ich nichts weiß

Wir haben Angst vor dem, das wir nicht verstehen.

Wir begreifen nicht wirklich, was in unserer Welt gerade passiert, zumindest geht es mir so. Wir wissen, dass es ein Virus gibt, dass sich vergleichsweise blitzschnell verbreitet. Wir ahnen, dass es uns betreffen kann – und die, die wir lieb haben und die, die wir kennen. Wir wissen, dass Menschen, die dieses Virus haben, an den Folgen sterben können. Und wir haben vermutlich eine erste Ahnung, dass dieses Virus andere Folgen haben könnte – Folgen für die ökonomischen und gesellschaftlichen Systeme, in denen wir leben. Das macht uns Angst. Die Folgen des Virus können unsere Gewohnheiten und damit unsere Ordnung verändern.

Ich bin gestresst und verwirrt, nervös, ängstlich, hoffnungsvoll, optimistisch, unstrukturiert, mitfühlend, traurig, ärgerlich, wütend, dankbar – und alles auf einmal. Das ist ganz schön viel, und das macht mir zu schaffen.

Wenn ich mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht wirklich weiterkomme, stelle ich mir vor, was die Menschen über unsere Zeit wohl in die Geschichtsbücher schreiben, und frage mich, ob sie uns dabei mit einer ähnlichen Arroganz betrachten wie wir häufig unsere Geschichte. Was werden die Lehrer im Geschichtsunterricht mit den Schülern besprechen: „Stellt Euch vor, im Jahr 2020 gab es arm und reich, und den 10 Prozent der reichsten gehörten 85 Prozent des Weltvermögens.“ „Stellt Euch vor, es gab Menschen, die an einem Tag 1000mal mehr verdienten als andere in einem Jahr, weil sie besser hinter einen Ball treten konnten.“ „Stellt Euch vor, im Jahr 2020 gab es eine Virus-Pandemie, und die Menschen hatten nicht genügend Ärzte, Schwestern, Intensivbetten und Beatmungsgeräte; deshalb sind viele Menschen einen qualvollen Tod gestorben.“ So etwas vielleicht?

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“; Sokrates soll das gesagt haben. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, ist (für mich) ein guter Ansatz sich einem Thema zu nähern. Für Zeitungsschreiber, wie ich einer war, kann das hilfreich sein. Vielen Menschen fällt das schwer; wir leben in einer „Ich-weiß-was“-Gesellschaft. Digitale Plattformen wie Facebook, Twitter und co. machen es vielen einfach, ihr „Ich-weiß-was“- oder „Ich-weiß-es-besser“-Bedürfnis nahezu jederzeit teilen zu können. Ich nehme mich da explizit nicht aus; vermutlich ist sogar dieser Blog-Eintrag ein Beispiel dafür.

Kompliziert wird es, wenn Menschen, die nix wissen, so tun, als wüssten sie was; wir sehen das mehr denn je in diesen Tagen in den live übertragenen Presse-Konferenzen einiger Politiker aus anderen Staaten. Ich bin mal wieder – fernab jedweder Romantik und nur nebenbei – ziemlich froh darüber, in genau dieses Land hineingeboren zu sein (auch wenn ich es mir oft ganz anders wünsche). Mein Eindruck ist, dass in diesem Land viele, die verantwortlich sind, durchaus verantwortlich mit der Corona-Pandemie umgehen. Ohne dieses Land, seine Schwestern und Ärzte und sein Gesundheitssystem, könnte ich diese Gedanken übrigens gar nicht mehr aufschreiben. Ich wäre vermutlich am ersten meiner fünf Herzinfarkte gestorben.

Andere Menschen auf dieser Welt haben offensichtlich weniger Glück. Wie fürchterlich muss es sein, in ein Land geboren worden zu sein, das einen ungebildeten Populisten zu seinem obersten Vertreter gewählt hat; jemanden, der völlig frei von Empathie agiert? Jemanden, bei dem man sich – selbst aus weiter Ferne – ständig fragt: Wie blöd muss man eigentlich sein, um solch einen Unfug von sich zu geben?

Ich habe erfahren, wie es ist, nicht atmen zu können

Ich habe erfahren, wie es ist, nicht atmen zu können. Ich erinnere diesen Zustand im Koma; die Bilder aus dieser Zeit tauchen auch heute in meinen realen Träumen immer wieder auf. Ich erinnere das auch, wenn ich zu oft Treppen steigen oder länger als eine halbe Stunde gehen muss. Ich will das nicht noch einmal haben, und ich will auch nicht, dass andere das erfahren müssen. Ich will nicht, dass es Menschen gibt, die nicht künstlich beatmet werden können, weil es nicht genügend Beatmungsgeräte und Intensivbetten gibt oder nicht genügend Schwestern und Ärzte, die sich um einen Patienten kümmern können. Ich will nicht, dass Menschen an den Folgen von Covid-19 sterben und ihre Angehörigen keinen Abschied nehmen und ihre Hand halten können. Ich will nicht, dass Menschen ohne Würde von dieser Welt gehen müssen. Ich weiß, dass das so ist; ich will, dass sich das ändert.

Ich bin seit Anfang März zuhause und vermeide seit dem 10. März jeden Kontakt. Das ist das, was ich tun kann. Das ist das, was in meiner Verantwortung liegt. Und ja, ich bin mir bewusst darüber, dass ich in einer vergleichsweise privilegierten Lage bin; ich ahne, wie groß die existenzielle Angst bei vielen meiner Freunde und Bekannten sein muss, und ich habe eine Vorstellung davon, wie es anderen geht, die sich nicht auf solche wundervolle Menschen verlassen könne wie die, mit denen ich zusammenlebe.

Dieses Virus taucht in einer Zeit auf, in der viele von uns mehr wohl als jemals zuvor Probleme damit haben, Ereignisse richtig einzuordnen. Es fehlt uns oft an Kompetenz; und es fehlt – auch das ist eine Beobachtung – auch Medien die Kompetenz, Ereignisse und deren Folgen angemessen zu vermitteln. Das hat vermutlich auch mit der Fülle an Information zu tun, mit der wir uns vollpfropfen und die wir anschließend bewältigen müssen. Wenn ich will, finde ich heute zu jeder Idee und zu jedem Gedanken, den ich habe, eine Bestätigung – irgendwo in den tiefsten Tiefen wird immer jemand sein, der mich darin bestätigt. Und sei es noch so abstrus – oder schlicht falsch.

Es ist nicht falsch, Sokrates zu bemühen und über uns und die Corona-Pandemie zu sagen: Wir wissen, dass wir fast nichts wissen. Aber wir bemühen uns zu lernen. So ist es, und nicht anders. Wir sind nicht über Nacht zu Virologen und Statistikern geworden; die überwiegende Mehrzahl von uns ist auch nicht geeignet, die Fußballnationalmannschaft zu trainieren, Bücher zu schreiben oder über exponentielles Wachstum zu dozieren. Wir sehen nach den wenigen Tagen nach Ausbruch der Pandemie, dass auch Virologen und Statistiker mit ihren Einschätzungen und Berechnungen daneben liegen können. Wir sehen auch, dass nicht jeder der Verantwortung gerecht werden kann, die er hat. Wir sehen auch, dass wir viele Dinge nicht richtig einschätzen und unsere Einschätzungen später korrigieren müssen. Daran ist nichts falsch – wenn wir uns Mühe geben und begreifen wollen, was gerade passiert und aus unseren Fehlern und falschen Annahmen die richtigen Schlüsse ziehen.

Brexit, Social Media and a lack of respect

There is something on my mind.

I do not think that Nationalism is the right answer to globalization. So if you ask me, if I like, that the United Kingdom leaves the EU, the answer is NO.

BUT: No one has asked me, I do not live in the United Kingdom, it is not my decision, and the last thing I would do, is telling the peeps in England, Wales, Scotland and Northern Ireland what to do – as i would not with people in France, Italy or the USA. I may not like the UK’s decision to leave the EU, but I have to accept it and I have to respect it. Even, if I do not agree, that a simple Referendum with a yes or no option is the right way to decide about such a complex theme, I have to accept and respect it. A referendum with a simple question like the one in the UK in 2016 leaves obviously too much space for Interpretations; that is probably the reason, why UK-Politicians two months before a leave-date do not have a common position nor do they have a resolution to negotiate on.

Brexit does not feel good. It feels bad, how people handle it. I am scared about the situation, I am scared about how people react to it – especially in social media. You may call it selfish, but I am scared that it may get more difficult (or even impossible) to see and meet my friends in that pride and loveable country.

I still want to be excited to go to London, Newcastle and Margate.  I want to feel welcome there and not as if I would invade. Germans have invaded enough in their history. I would still like to welcome friends from the UK at my place and spend some quality time here with them or help some of my DJ and Artist friends from the UK to play a gig in my country, earn some money, built some reputation and share their art and their skills with an audience. At the end: that decision and also the development of reactions on Brexit may affect my idea of living and the quality of my lifestyle.

May, not must. „I know that I know nothing“. A Journalist – which has been my profession for 30 years – in my humble opinion does good to keep that in mind. The (virtual) world would be a much more peaceful place, if more people would think about that a bit. But that is obviously just an illusion, as all could see who lately watched the discussions in the House of Commons, the UK’s Parliament, or listen to all the self-called experts and lobbyists.

But even, if we do not know nothing. If you change a system, that was built up about nearly 50 years, you also must accept, that it may influence and changes economy – and at the end society. It is quite simple: If you change something, you cannot expect that everything stays as it is. You cannot expect, that changing something automatically means, that everything is getting better. Globalization is built on the idea of winners and losers.

If you have a closer look on the last ten years, you will notice that nearly each nation suffers from the worldwide financial crisis. You cannot deny facts, that the investments in social welfare in Europe went down big time since 2008. Just check, what your government has done the last 10 years and you will notice, that we have more and more people, who are living in poverty – especially children. You will also notice that many of us still live in the richest countries in the world.

On a different picture, the „discussions“ about Brexit have caused a climate change in some parts of social media, better say in some parts of my social media. Some parts of my timeline have become a place with no respect, where people spread hate instead of love, and some even show a racist face I would have never ever expected.  Racism in a Soul Scene? Hard to believe, but reality. To be clear: a racist is an idiot. A racist has no Soul.

Experts everywhere, „Leave“ or „Stay“ seems to be like a religion for some, that has just to be defended from people on either side, fired or influenced by some irresponsible media and irresponsible politicians. Again „I know that I know nothing“. NO ONE knows what is happening with Brexit. NO ONE. Not in the United Kingdom, and not in the EU. But way too many keyboard warriors pretend they would, and take just the argument they need from somewhere, even if it is obviously just bullshit, bare of any facts and coming from influenced sources. If you share something, know the facts and check where it comes from. That is easier than you think.

„I know that I know nothing“. How can the politicians we elected, then act like they do? How is it possible, that politicians not care about risks, that a country may run short of food or medication, that people cannot be treated in a hospital, because there are not enough nurses and doctors, that factories close and companies leave the country. The list goes on, and that is meant for politicians in the UK and in Europe.

Democracy in my humble opinion has a lot to do with respect. Respect also includes the ability to accept different opinions, but respect does not allow racism for example. An essential part of Democracy is free speech. Social media gives many more people the chance for that and to get heard. But many of us now see a side of social media, that is dangerous to our minds and even more to our society. Free spech is indeed the opposite of hate speech and fake facts/news, and there is a very thin line. Too many are walking on it.

Ischämische… wie bitte ??

Es ist ja so: Mehrmals im Jahr schaut sich mein Doktor das Herz genauer an. Ich liege dann auf einer Trage in seiner schicken Praxis in Rinteln, und er schallt das Herz mit einem Gerät, wie das einige vielleicht von Schwangerschaftsuntersuchungen kennen. Und während wir ein bisschen über Kreisliga-Fußball, Donald Trump oder den Brexit schnacken, schaut er sich auf dem Bildschirm das Herz genau an. Echokardiografie heißt das.

Zuvor muss ich auf ein Ergometer und strampeln. Vermutlich habe ich schon einmal erwähnt, dass mir Rad fahren mal Spaß gemacht hat; so viel sogar, dass ich mehrfach rund 90 Kilometer an der Leine entlang von Alfeld nach Wunstorf oder mal eben um das Steinhuder Meer geradelt bin. Das ist etwa zehn Jahre her. Auf dem Ergometer schaffe ich zwischen fünf bis sechs Minuten. Ob das vom Hof der Alfelder Zeitung bis zum Ortsausgangsschild gereicht hätte?

Nach Ergometer und Schallen weiß ich Bescheid. Hat sich was verändert? Das wäre unschön. Ist alles so geblieben, wie es war? Das wäre sehr schön.

Etwa zwei Wochen nach der Untersuchung bekomme ich den Bericht vom Doc per Post; der erste Blick geht dann auf die letzte Seite und den Punkt Beurteilung. Schauen wir mal auf das Schreiben aus dem Dezember. Dort steht:
„Erfreuerlicherweise kann echokardiografisch eine unveränderte Befundlage dokumentiert werden. Spezielle weiter Maßnahmen sind aktuell nicht erforderlich.“ Das freut den Kater ungemein.

Dieser Teil des Berichts ist verständlich, andere Teile muss ich mir herleiten oder übersetzen. Ich will mal versuchen, etwas davon zu erläutern, weise aber gerne und ausdrücklich darauf hin, dass ich ein absoluter Laie bin. Ich will nur mal erläutern, was genau passiert ist. Das ist dann sozusagen auch der erneute Hinweis darauf, dass Demut in meinem Leben eine sehr große Rolle spielt.

Diagnose 1 – Was hat der Patient?
Herzinsuffienz NYHA II bei ischämischer Kardiomyopathie, koronare 3-Gefäßerkrankung mit leichtgradig eingeschränkter linksventrikulärer Funktion (EF 45-50%).

Die Übersetzung:
Insuffienz ist ein anderes Wort für Schwäche; NYHA steht für New York Heart Association, das ist eine medizinische Fachgesellschaft. Sie hat die Herzschwächen in vier Stufen eingeteilt. I steht für eine leichte Schwäche, IV für eine Schwäche, bei denen Menschen in der Regel bettlägerig sind. Etwa die Hälfte aller Patienten ist in der Stufe I eingestuft, 35 Prozent in der Stufe II.  Darin sind die Patienten wie ich, also die, die müde werden und schwerer atmen, wenn sie zum Beispiel in den zweiten Stock laufen müssen.

Ischämische Kardiomyopathie: Dieser Begriff beschreibt, dass nach einem Herzinfarkt eine Herzschwäche bleibt, weil der Herzmuskel zu lange nicht durchblutet war. Deshalb haben sich Narben gebildet, und der Blutfluss erfolgt sozusagen auf anderen Wegen. Vereinfacht: Das Herz tut, was es tun soll – aber nicht mehr so wie es mal war. Lässt sich nicht mehr ändern. Isso.

Koronare 3-Gefäßerkrankung mit leichtgradig eingeschränkter linksventrikulärer Funktion (EF 45-50%).
Nun wird es schwieriger. Sagen wir mal, durch das Herz laufen drei Autobahnen mit ganz vielen Nebenstrassen. Wenn eine Autobahn gesperrt wäre, dann wäre das eine 1-Gefäßerkrankung, wenn auf allen drei Autobahnen ein Stau ist, dann ist das eine 3-Gefäßerkrankung. Ich habe also auf allen drei Autobahnen durchs Herz einen Stau gehabt. Damit das alles wieder fließt, haben mir die Ärzte Stents eingesetzt, wenn man so will so etwas wie einen Tunnel. Da pluckert das Blut jetzt wieder durch. Die Stents sind aus Edelmetall, haben eine Gitterform und werden mittels eines Katheders eingesetzt.

Das nur nebenbei: Ein Bypass wäre so etwas wie eine Umgehungsstraße. Dabei wird entweder eine Arterie etwa aus der Brustwand oder dem Arm oder eine Vene aus der Wade gezogen und vom Operateur im Herzen eingesetzt.

Linksventrikulär EF 45-50%. Ventrikel ist ein anderes Wort für Herzkammer. Davon hat der Mensch zwei, eine rechte und eine linke; diese Herzkammern haben unterschiedliche Aufgaben. Die rechte ist die kleinere der beiden Ventrikel; sie pumpt sozusagen Blut in die Lunge, das dort mit Sauerstoff angereichert und dann in die linke, die größere Kammer gepumpt wird. Von dort wird das Blut über die Hauptschlager verteilt. EF steht für Ejection Fraction und beschreibt, wie funktionsfähig die Kammer noch ist. Bei einem Wert von 45-50% pumpt ein Herz wie meins also nur etwa die Hälfte oder weniger mit Sauerstoff angereichertes Blut in den Körper. Das reicht bei mir, um etwa 30 Minuten langsam zu gehen, aber nicht, um einen 20 Kilogramm schweren Koffer die Treppen im Hamburger Hauptbahnhof hochzuwuchten.

Diagnose 2 – Was hat zu der Herzschwäche geführt?
Reanimation bei Asystolie und nachfolgend Kammerflimmern, ventrikulären Tachykardien im Rahmen eines STEMI am 19. Juni 2014.

Asystolie ist ein anderes Wort für Herzstillstand. Kammerflimmern bedeutet, dass es im Herzmuskel eine lebensbedrohliche Störung gibt. Der Muskel funktioniert – ganz einfach gesagt – nicht mehr so, wie er soll. Ventrikuläre Tachykardien bedeuten, dass auch die Herzkammern nicht mehr funktionieren. STEMI steht für die Art des Herzinfarkts.

PTCA mit adjuvanter DE-Stenimplantation im Bereich des RCX/Ramus marginalis am 19. Juni 2014.

PTCA ist die Abkürzung für Perkutane transluminale Koronarangioplastie; das ist ein Verfahren, bei dem mittels eines Katheders ein Stent gesetzt wird. RCX/Ramus marginalis ist eine genauere Bezeichnung der Stelle, an denen der Stent gesetzt wurde.

Kardiogener Schock, therapeutische Hypothermie. Invasive Beatmung bis 7. Juli.

Ein kardiogener Schock beschreibt die Unfähigkeit des Herzens, genug Blut zur Versorgung der Organe in den Körper zu pumpen. Er entsteht in der Regel, wenn die linke Herzkammer geschädigt ist. Die Ärzte sind heute dazu übergegangen, sofort das verstopfte Herzkranzgefäß zu öffnen.
Bei einer therapeutischen Hypothermie wird der Körper eines Patienten auf eine Temperatur zwischen 32 und 34 Grad abgekühlt, zum Beispiel wie in meinem Fall bei einem Kreislaufstillstand und einer Wiederbelebung. Mehrere kleinere Studien zeigen, dass diese Therapie erfolgreich ist, vor allem um Folgeschäden zu minimieren. Invasive Beatmung steht für künstliche Beatmung. Das war am 19. Juni und hätte ja dicke gereicht. Leider ging es weiter.

Das ist am 30. Juni passiert:
Ventrikuläre Tachykardien, Hämatothorax bei mehrfacher Sternumfraktur, Rippenserienfraktur nach Reanimation. Mitralklappenersatz (SJM 29) bei Papillarmuskeln Teilabriss und hochgradiger Mitralklappeninsuffizienz, unter GI-Blutung bei ischämischer Colitis, kumulativ 16 EK, 2 FFP transfundiert, Sepsis bei Aspirationspneumonie.

Mit der ventrikulären Tachykardie wird in der Medizi eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung beschrieben. Die Ärze und Schwestern in Lübeck mussten mich erneut wiederbeleben. Dabei hat sich ein Bluterguss im Rippenfell gebildet. Außerdem waren nach der Reanimation das Brustbein gebrochen und mehrere Rippenpaare.

Die Mitralklappe, eine von vier Herzklappen, sorgt dafür, dass kein Blut von der linken Herzkammer in den linken Vorhof zurückfließt. Wenn das nicht mehr richtig funktioniert, spricht der Arzt von einer hochgradigen Mitralklappeninsuffizienz. Bei mir ist diese Klappe zum Teil von Herzmuskeln abgerissen – anders gesagt, sie war durch den starken Infarkt ausgeleiert. Die Ärzte in Lübeck haben die Klappe durch eine Prothese ersetzt, und zwar durch ein Modell SJM 29mm. SJM steht für die Firma, die die Prothese herstellt: St. Jude Mechanical. Die Prothesen gibt es in unterschiedlichen Größen.

Man muss sich das so vorstellen, dass das Blut wegen der kaputten Herzklappe unkontrolliert in den Körper zurückgeflossen ist. Das hatte Folgen. Der Darm hatte sich wegen einer Durchblutungsstörung entzündet (ischämische Kolitis); außerdem hat das zu einer Lungenentzündung (Aspirationspneumonie) geführt und zu einer Blutvergiftung (Sepsis).

 

 

 

 

 

 

Mit Herz und Soul

Es ist ja durchaus überraschend für einen, der gefühlt 10.000 Zeitungsseiten in seinem Leben voll geschrieben hat, wenn er dann selbst mal als Thema in einer Zeitung auftaucht. Das ist neulich passiert. Meine Leidenschaft für die  Soul-Musik war der Grund für eine Geschichte, die Arne Boecker für die Schaumburger Zeitung geschrieben hat. Die Schaumburger Zeitung ist die Lokalzeitung für die Stadt Rinteln und für die Dörfer im Umkreis; in einem dieser Dörfer lebe ich seit etwa vier Jahren. Dörfer heißen heute allerdings nicht mehr Dörfer, sondern Ortsteile, im Beamtendeutsch O.T.
Relativ verbreitet bei deutschen Lokalzeitungen ist es heute, solche Geschichten hinter einer Paywall zu verstecken. So ist es auch bei der Schaumburger Zeitung. Ich hänge Arnes Text deshalb einfach mal an das Ende des Textes. Mit Arne, das will ich hier nicht verschweigen, bin ich seit etwa 1972 verbandelt. Uns verbindet eine vermutlich ähnliche Sicht auf das Leben, auch wenn er mehr vom Fußball versteht als ich von Musik. Egal, jedem anderen, der mich gefragt hätte, ob er über mich schreiben darf, dem hätte ich gesagt: Ach, lass mal.

Soul-Musik oder Soul ist ein dehnbarer Begriff.  Vermutlich gibt es deshalb auch bei dieser Musikrichtung so viele Menschen, die tagsüber Schubladen beschriften und sich lustige Namen für neue Stilrichtungen ausdenken.  NuSoul, OldskoolSoul, 90’sSoul, Nu90’sOldskoolSoul, undsoweiterundsofort. Das ist in einer Welt, die von sich selbst behauptet, immer komplizierter zu werden, nachvollziehbar – und jetzt kommt das Aber: ABER selbstverständlich völliger Quatsch. Erstens ist die Welt weitaus weniger kompliziert als noch vor 30 Jahren, und zweitens: Unter dem Strich gibt es ja nur zwei Musikrichtungen. Es gibt gute Musik. Und es gibt schlechte Musik. Es gibt nichts daneben, und nichts dazwischen.

Jetzt mag es kompliziert werden: Die Entscheidung darüber, was schlechte und was gute Musik ist, muss jeder für sich selbst treffen. Mir steht es einfach nicht zu,  über jemanden zu urteilen oder jemanden zu verurteilen, der Modern Talking mag, Helene Fischer hört oder Tränchen kullern lassen muss, weil er oder eher sie Roy Black auf Youtube in der Hitparade von 1975 sieht.  Jeder soll das hören, was er mag. Hier kommt der Text.

Mit Herz und Soul

Soul? Ist doch Musik von gestern, Musik für Ältere, oder? Im Prinzip stimmt das, aber in einer Nische des Musikmarkts hat Soul nicht nur überlebt, in dieser Nische groovt Soul quicklebendig vor sich hin. Das Internet hält die weltweite Soul-Gemeinde zusammen. Auf den Knotenpunkten des deutschen Soul-Netzwerks sitzen ein paar Soulfreaks und Auskenner. Zu ihnen zählt Markus Kater, 56, aus dem Rintelner Ortsteil Schaumburg. In gewisser Hinsicht ist es nicht übertrieben zu sagen, dass Soul für ihn (über)lebenswichtig ist.

veröffentlicht am 04.10.2018 um 16:39 Uhr
aktualisiert am 04.10.2018 um 18:00 Uhr

Autor
Arne Boecker

Der Begriff „Soul“ mäandert durch die Musikgeschichte wie der Mississippi durch den mittleren Westen der USA. Unumstritten ist: Die Quelle des Soul haben Afroamerikaner in den 1950er-Jahren entdeckt, als sie Blues und Gospel zusammenbrachten. Der neue Stil war heiß, und er brachte die Menschen auf die Tanzfläche. Soul war damals sehr politisch, vertonte den Kampf gegen Rassentrennung und für Bürgerrechte. Musikalisch zeichnet sich Soul dadurch aus, dass die Sängerinnen und Sänger eine Menge Herz und eine Menge Seele auf der Zunge tragen. Inbrünstiger Gesang, dramatische Soli: „When A Man Loves A Woman“ von Percy Sledge und „Respect“ geschrieben von Otis Redding und gesungen von Aretha Franklin, seien hier als Klassiker genannt, die auch Nicht-Soulbrüder und -schwestern kennen.

Mit den Jahren wurde Soul zu einem anderen Wort für schwarzen Pop. Traditionelle Soulmusik trat in den Hintergrund, inspirierte aber neue Generationen von Musikern. Michael Jackson und Beyonce sind ohne Soul nicht denkbar, auch Disco-, Funk, Rap- und HipHop-Stars wissen zu schätzen, dass vor einem halben Jahrhundert tolle Songs aufgenommen worden sind. Sie schneiden am Computer Teile dieser Tracks heraus und bauen neue Songs drumherum; „Samplen“ heißt diese Technik.

Die Soulkarriere des Helpser Jungen Markus Kater begann in einem legendären Plattenladen in Stadthagen, Krumme Straße. Offiziell hieß der Laden „BAM“, aber eigentlich traf man sich „beim Reiner“. Der Schüler Markus Kater hatte auf WDR 2, in der legendären Sendung „Diskothek im WDR“ von Mal Sondock, „Fantasy“ von Earth, Wind & Fire gehört – und war angefixt.

„‚Fantasy‘ lief damals sogar auf Kellerpartys, auf denen eigentlich die Rolling Stones gespielt wurden“, erinnert sich Markus Kater, „es war aber auch das perfekte Engtanz-Stück.“

Zu Hause hörte er „Fantasy“ auf dem Plattenspieler hoch und runter. „Der Lautsprecher steckte im Deckel des Plattenspielers“, sagt Kater, „wenn es zu spät wurde, musste ich unter der Bettdecke weiterhören, damit die Eltern das nicht mitbekamen.“ Aus dem jungen Markus Kater wurde ein normaler Popmusik-Fan mit einem Faible für Soul: „Ich habe damals durchaus noch so was wie die Hollies oder Marius Müller-Westernhagen gehört.“

Ein Stück weiter Richtung Soul, diese afroamerikanische Unterhaltungsmusik, schubste ihn ausgerechnet die Bundeswehr, der sich Markus Kater für vier Jahre verpflichtet hatte. Unter anderem diente er in einer NATO-Einheit in Ramstein, mit Soldaten aus vielen Ländern.

„Vor allem unter den amerikanischen Soldaten waren Musikverrückte, die meinen Horizont mächtig erweitert haben“, sagt Markus Kater. Er lernte Klassiker wie Lou Rawls kennen, interessierte sich aber auch für moderne, soulnahe Musik wie die von Heaven 17 oder auch Frankie Goes To Hollywood. Das neue Wissen konnte gleich in Plattenkäufe umsetzen, der Ramsteiner NAAFI-Shop war eine Art Paradies für Black-Music-Fans (NAAFI steht für „Navy, Army, Air Force Institutes“).

Die nächste Station auf Markus Katers Soul-Reise war wieder Stadthagen, wo er ab 1987 ein Volontariat beim „General-Anzeiger“, einer wöchentlich erscheinenden Heimatzeitung, absolvierte; dies war der Auftakt einer jahrelangen Laufbahn als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen. In Stadthagen schrieb Kater jedoch vor allem für das Szene-Blatt „Schaumburger News“, das im selben Verlag wie der „General-Anzeiger“ erschien.

Er grub sich immer tiefer in das Thema Soul ein. „Zum einen haben uns die Plattenfirmen ordentlich bemustert, zum anderen habe ich über die ‚News‘ den Soul-Experten Jörg-Michael Schmitt kennen gelernt“, sagt Markus Kater. Schmidt versorgte ihn mit Schätzen und Raritäten, die er aus den USA importiert hatte. „Das war damals das Nonplusultra“, schwärmt Markus Kater.

Über die „News“ bekam er Zugang zu den vielen, kleinen Clubs in Ostwestfalen, in denen US-Soldaten über Jahrzehnte ein Stück Heimat lebten, wie das „Rodeo“ in Bad Oeynhausen und das „Subito“ in Bielefeld.

„Außerdem war der Soldatensender BFBS eine wichtige Quelle“, sagt Markus Kater. Als sehr stolzer Besitzer einer Kenwood-Anlage mit zwei Tapedecks schnitt er Soultracks mit, überspielte sie auf andere Kassetten, die er dann verschenkte.

In den folgenden Jahren standen Familie und Beruf für Markus Kater im Vordergrund. Soul spielte in seinem Leben zwar weiter eine Rolle, lief aber eher im Hintergrund vor sich hin.

Das änderte sich 2008, als er eine Stelle als Lokalchef der „Nordsee-Zeitung“ in Bremerhaven antrat. Bremerhaven hatte nach dem 2. Weltkrieg – wieder über US-Soldaten – immer ein Techtelmechtel mit Rock und Soul, man denke nur an Elvis Presleys großen Auftritt, der hier als GI 1958 erstmals deutschen Boden betrat.

„Zur Hoch-Zeit der US-Truppen wurde in Bremerhaven für das Wochenende eine Hauptstraße gesperrt, damit alle paar Meter Clubs und Bars aufmachen konnten.“

Markus Kater lernte in Bremerhaven Rob Hardt kennen. Der hatte als Produzent für eher soulferne Künstler wie „Pur“ gearbeitet, gründete dann aber das Band-Projekt „Cool Million“, das Soul-Sänger und Instrumentalisten auf die Bühne bringt. „‚Cool Million‘ präsentiert eigene Tracks im Soul-&-Funk-Stil der 80er-Jahre“, erklärt Markus Kater. Menschen wie Rob Hardt und Projekte wie „Cool Million“ zogen ihn „wieder so richtig in den Soul hinein“.

Und dann, ja dann kam das Internet, das Musik-Spezialisten ein Universum an Möglichkeiten aufschloss. „Als Facebook bekannt wurde und das iPhone 1 auf den Markt kam, begriff ich nach einer gewissen Anlaufzeit, dass sich jetzt vieles um 180 Grad ändern würde“, sagt Markus Kater. „Nie war es leichter, unglaublich viele Menschen kennenzulernen, die unglaublich viel Musik kennen.“ Die Musik wird geteilt, und sie wird kommentiert.

Heute ist Markus Kater Gastgeber für wöchentliche Soul-Shows, die Internet-Radios in England, Australien und Deutschland verbreiten. Für die Sets produziert er gelegentlich eigene Tracks, von denen einige von Labels veröffentlicht werden.

Markus Kater hört und produziert Soul vor allem auf seinem Apple-Laptop, dazu kommt ein handelsübliches Mischpult; mehr braucht es heute nicht. Zusammen mit einer Freundin, die in Hamburg sitzt, betreibt er „Groovefinder’s World“, eine Art Plattform mit Nachrichten aus allen Spielweisen des Soul.

Nach mehreren Herzinfarkten, die ihn vor vier Jahren niederstreckten, ist Markus Kater heute Frührentner. An die Welt des Souls dockt er über den Laptop von dem Küchentisch seiner Wohnung in Rinteln-Schaumburg an, mit Blick auf einen wunderbar wilden Garten. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen schafft er es, drei-, viermal pro Jahr auf großen Soul-Events als DJ aufzulegen, unter anderem in Kiel, Hamburg und Margate/Südengland.

Markus Kater hat für die SZ-Leser eine Link-Liste zum Thema Soul zusammengestellt:

Internet-Radio mit MAXK

Montag

9-10 Uhr: The MAXK-Show on Soulfinity Radio, Australia

www.soulfinityradio.com

Dienstag

22-24 Uhr: MAXK on Soulmix-Radio, England

www.soulmix-radio.com

Sonnabend

20-24 Uhr: SoulpowerFM (Deutschland) in the Mix, mit Thomas Hüge (Würselen), Nobo Furukawa (Kyoto), John Patton (Madrid) und MAXK

www.soulpowerfm.de

Soul im Netz

Groovefinder’s World: Plattform für Soulful Music

https://groovefindersworld.com

https://www.facebook.com/GroovefinderHH/

https://issuu.com/groovefindersworld/docs/groovefinders_magazine_2_26091505

Groovefinder’s World haben Birke Beisert aus Hamburg und Markus Kater aus Schaumburg 2015 gegründet, seitdem ist die Plattform stark gewachsen Heute gehören ein Blog, ein Magazin und verschiedene Social-Media-Seiten zu GW. Groovefinder’s stellt neue Musik vor und weist auf Soul-Events auf der ganzen Welt hin. Das Magazin enthält einen ausführlichen Radio-Guide.

Sonic Soul – bestes deutschsprachiges Blog, Besprechung von Neuerscheinungen.

http://www.sonicsoulreviews.com/

https://www.facebook.com/SonicSoulReviews/

Sonic Soul begann als Radio-Show, das Blog kam dazu. Die Bandbreite der Musik reicht von Soul bis Jazz. Betrieben wird das Blog seit 2010 von dem ehemaligen Bückeburger Jörg-Michael Schmitt, der früher für Radio ffn und die Schaumburger News gearbeitet hat.